Amphibien und Reptilien

Untersuchungen von Amphibienvorkommen umfassen Kartierungen am Laichgewässer sowie im Sommerquartier. Es werden rufende Amphibien, Kaulquappen und Laich durch Abgehen der Gewässer tagsüber und nächtliches Ableuchten erfasst. Zur Ermittlung von Molchvorkommen kommen Fallen zum Einsatz.

Die Planungsgemeinschaft LaReG verfügt über umfangreiche Erfahrungen bei der quantitativen Erfassung und Ermittlung der Wanderrichtung von Amphibien mittels Fangzäunen. Dies erfolgt im Rahmen der Planung/Funktionskontrolle von Schutzanlagen oder eines Monitorings.

Eidechsen und Schlangen werden mittels intensiver Nachsuche erfasst unterstützt mit einem Ausbringen von geeigneten Verstecken ("Schlangenblechen").

Zur Umsetzung von Artenschutzmaßnahmen (CEF-Maßnahmen) erfolgt im Rahmen eines Artenschutzkonzeptes eine Vorabbegutachtung geeigneter Maßnahmenflächen z. B. zur Anlage von Ersatzlaichgewässern oder von Umsiedlungsflächen. Nach Erteilung einer artenschutzrechtlichen Genehmigung werden vielfach im Rahmen der Umweltbaubegleitung Schutzmaßnahmen wie die Errichtung von Zäunen oder Umsiedlungen durchgeführt.

Projektauswahl

Kartierung von Amphibien und Reptilien im Bereich der Ertüchtigung des Krbw der Strecke 2200 bei Bremen (2016)
Freie Hansestadt Bremen
Nachweis der Knoblauchkröte mittels eDNA-Analyse in den Naturschutzgebieten Altes Moor und Leifkenstadt (2016)
Kreis Minden-Lübbecke
Kartierung und Artenschutzmaßnahmen für die Zauneidechse zur Ertüchtigung der 110kV Hochspannungsleitung Fallersleben Ehra (2016)
Landkreis Gifhorn
Kartierung von Reptilien im Bereich der Bahnhöfe Wittingen, Gifhorn und Börßum (2016)
Landkreis Gifhorn und Wolfenbüttel
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